Hier finden Sie eine Liste der Bücher, die in den letzten vier Ausgaben der Ordenskorrespondenz rezensiert wurden. (Aufgeführt sind sie, sofern sie bei unserem Partner Borromedien verfügbar sind.)
Die Rezensionen finden Sie in der jeweiligen Ausgabe der Ordenskorrespondenz.
Heft 4/2025
Die Franziskaner sind eine der bekanntesten und einflussreichsten Ordensgemeinschaften innerhalb der katholischen Kirche. Die im 13. Jahrhundert von Franziskus von Assisi (1181/82-1226) initiierte Gründung blickt auf eine über 800 Jahre lange bewegte Geschichte voller spiritueller Höhen, aber auch ordensinterner Auseinandersetzungen zurück.Ausgehend von der evangelischen Lebensweise des Ordensgründers stellt Gisela Fleckenstein die historische Entwicklung der drei franziskanischen Ordenszweige vor: Franziskaner, Kapuziner und Minoriten (Erste Orden), Klarissen (Zweiter Orden) und den vorwiegend aus Laien bestehenden Dritten Orden. Von der Liturgie- und Kulturgeschichte schlägt sie den Bogen in die Gegenwart zum spirituellen Erbe der franziskanischen Bewegung und ihrem besonderen Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.
Hier bestellenGegenwärtig scheinen Krisen und Katastrophen den Alltagsmodus unseres Lebens zu bestimmen: Der Klimawandel schreitet ungehindert voran. Neue Nationalismen führen zu Krieg und Terror. Der gesellschaftliche Zusammenhalt steht auf dem Prüfstand. Wo bekommen wir Kraft, um die vielen Krisen dieser Zeit zu bekämpfen, Widrigkeiten auszuhalten und die Hoffnung zu stärken, dass wir dem allen nicht ohnmächtig gegenüberstehen müssen? Was hat der christliche Glaube anzubieten und ist er überhaupt noch eine Quelle, nach der Menschen fragen? Helfen Liturgien, Gottesdienste und kirchliche Rituale, die Kraft zum Guten zu stärken? Wie Liturgie in Krisenzeiten zu einer Sinn- und Kraftressource werden und neue Hoffnung, Orientierung und Optimismus spenden kann, davon soll in diesem Buch die Rede sein.
Hier bestellenMelanie Wolfers und Andreas Knapp haben in ihrem Leben große Umbrüche erlebt, verbinden eigene Erfahrungen mit grundsätzlichen Überlegungen und Fragen zur Selbstreflexion. Sie geben uns eine innere Landkarte an die Hand, um besser durch Umbruchzeiten des Lebens navigieren zu können.
Reisewarnung des Inwärtigen Amtes: Wen dieses Buch mitnimmt, der kehrt anders zurück.
Das Leben liegt vor uns wie eine unbekannte Landschaft, die es zu durchqueren gilt. Mitten im Alltag träumen wir von einem anderen, besseren Leben; spüren einen Ruf nach Veränderung. Immer wieder müssen wir neu aufbrechen, Schwierigkeiten und Lebenskrisen überwinden und uns Herausforderungen stellen. Damit die persönliche Entwicklung gelingt und wir auch innerlich wachsen und reifen, ist es wichtig, sich bewusst zu machen, worauf es wirklich ankommt. Dazu laden Melanie Wolfers und Andreas Knapp mit ihrem Buch ein.
»Es gibt Momente, in denen wir spüren: Das Alte ist brüchig geworden. Es ist an de
r Zeit, aufzubrechen. An der Schwelle zwischen der alten und der neuen Welt entscheidet sich: Kann ich das, was mich lähmt, hinter mir lassen? Traue ich meiner Sehnsucht nach einem helleren Leben?«
Melanie Wolfers & Andreas Knapp
Hier bestellen»Johannes vom Kreuz – Leben und Mystik« dient als Handreichung im besten Sinn und möchte zur gründlichen und fruchtbaren Lektüre von Joahnnes‘ eigenen Texten, Prosa wie Dichtung, ermutigen und anspornen.
Die ausführliche Einführung auf dem neuesten Stand der historischen und philologischen Forschung bietet:
die erste historisch fundierte Biographie des Johannes vom Kreuz in deutscher Sprache;
die historischen Gründe für das entstellte Bild seiner Person und seiner Lehre;
eine theologische Einführung in seine Spiritualität, die neue Akzente setzt;
eine neue Sicht auf seine Mystik sowie Einsichten in den Zusammenhang zwischen seiner mystischen Poesie und seinen Prosakommentaren;
neue, kulturübergreifende hermeneutische Schlüssel zu seiner Bildsprache.
Heft 3/2025
Viele Menschen fühlen sich in der institutionellen Kirche nicht mehr zu Hause. Die meisten von ihnen suchen nach anderen Formen und Orten, um ihr Leben in Beziehung zum Göttlichen zu setzen. Selbst suchend hat Jan Frerichs die wilde Kirche wiederentdeckt – denn die wilde Kirche hat es immer gegeben. Ihre Kathedralen sind Wälder, Berge, Täler, Flussufer, Wüsten und der Ozean. Ihre Gläubigen pflegen seit Urzeiten eine innige Beziehung zur Landschaft und zu allen Geschöpfen. Alle sind Geschwister, es gibt keine Hierarchie und keine Dogmatik. Die erste Bibel der wilden Kirche ist die Schöpfung selbst mit ihren Kreaturen, Erscheinungen und Kreisläufen, und es ist eine alte Kunst, diese Bibel zu lesen. Sie ist der Spiegel für unsere Seelen. Es ist Zeit, wieder heimisch zu werden in dieser Kirche.
Hier bestellenTeresa von Ávila ist eine außergewöhnliche Frau. Gegen große Widerstände der offiziellen Kirche und einer dominanten Männerwelt macht sie sich stark für das innere Beten, bei dem die Freundschaft mit Gott im Mittelpunkt steht. Diese Auseinandersetzungen stärken ihre Resilienz und ihr Selbstbewusstsein als Frau. Sie ist eine Feministin avant la lettre. Als eine erfahrene Psychologin ist sie einfühlsam und spricht kundig von der Seele, von Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Aus eigener Erfahrung weiß sie um die Macht der Anima, die dafür sorgt, dass unser Leben farbig, abwechslungsreich und leidenschaftlich bleibt. Überzeugend spricht sie von ekstatischen Erfahrungen und der Lust an Gott und macht sich für eine ungezähmte, ursprüngliche und lebensfreudige Spiritualität stark. Sie kennt Humor und Leid und ist ein Beispiel dafür, dass Mystik entsteht, wo Sehnsucht und Verzweiflung sich paaren. Was diese einzigartige Frau uns heute zu sagen hat, teilt sie uns in einem fikti
ven, mal ernsten, mal launigen, kurzweiligen Gespräch mit.
Liebe, Politik und Alltag in mittelalterlichen Frauenklöstern
Frauen, die im Mittelalter im Kloster lebten, waren keineswegs »unerhört« im Sinne von wirkungslos, im Gegenteil. Ihre Gemeinschaften waren oftmals mächtige Institutionen, und sie sahen sich selbst in einer höchst einflussreichen Position, da sie durch ihre Lebensform wie niemand sonst das Ohr des »höchsten Königs« hatten. Dass Gott sie erhörte, war auch die Überzeugung der mittelalterlichen Gesellschaft und verlieh den geistlichen Frauen einen besonderen Status, der sich nicht nur politisch, wirtschaftlich und kulturell manifestierte, sondern es ihnen auch erlaubte, unerhört wirksam zu werden.
Warum wissen wir heute so wenig über das Leben im mittelalterlichen Frauenkloster? Weil die Forschung bislang fast ausschließlich auf männliche Autoren zurückgreifen konnte. In »Unerhörte Frauen« aber kommen die Nonnen erstmals selbst zu Wort: Aus ihren Tagebüchern und Briefen erfahren wir, wie die Frauen dacht
en, glaubten und liebten. Henrike Lähnemann und Eva Schlotheuber geben einen faszinierenden Einblick in das Leben in Klausur – damals wie heute eine Option für Frauen, die Unerhörtes leisten.
Heft 2/2025
»Ein kluges und wichtiges Buch, das hoffentlich die Debatten auf den Kopf stellen wird.« Jagoda Marinic
Seit Europas großer »Flüchtlingskrise« 2015 tritt eine neue Härte in Wort und in Tat zutage. Die Normalisierung des Leids und Elends an unseren Grenzen machte uns gleichgültiger, apathischer und kälter gegenüber Minderheiten und Marginalisierten. Fatal wirkte die Strategie, „den Rechten“ das Wasser abzugraben, indem man deren Positionen und Diskurse übernahm. Ist es doch erst die Anbiederung an die extremen Ränder, die Illiberalität und Autoritarismus erstarken lässt, Gesellschaften intoleranter und radikaler macht.
Die Migrationsforscherin und Kulturwissenschaftlerin Judith Kohlenberger zeigt eindrücklich, welch hohen Preis wir für unsere Abschottung vom anderen zahlen – und setzt dem das Konzept der Zugewandtheit entgegen.
Ihr Buch ist ein Plädoyer dafür, der Härte die Stirn zu bieten, indem man an der vermeintlich harten Grenze zum anderen Raum fü
r Austausch, Nähe und Demokratisierung schafft; kleine Löcher in die Mauern der Gegenwart bohrt, um das Neue, Fremde, Inspirierende hineinzulassen; mehr spürt, nicht weniger. Eben einander zugewandt bleibt.
»In ihrem neuen Buch zeigt Judith Kohlenberger auf höchst beeindruckende Weise, wie eng unsere gesellschaftlich drängenden Probleme mit den Fragen von Migration und Flucht verknüpft sind. Während sich die Europäische Union an ihren Grenzen mehr und mehr von einem Konsens der Menschlichkeit verabschiedet, der auf den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust folgte, erreicht die dort erprobte Härte zusehends auch das Innere unserer Gesellschaft und unseres Alltags.« Mirjam Zadoff
»Die Perspektive von Judith Kohlenberger ist bedingungslos menschlich. Mit ihrem wissenschaftlichen Werkzeug und ihrem Blick auf die Wirklichkeit. Das macht das Buch wertvoll, manchmal verstörend, immer anregend.« Isabel Schayani
»Nur wer den Einzelnen in seiner Andersartigkeit anerkennt
und vor allem aushält, kann sich der Welt in all ihrer Vielfalt annähern. Neugier und Offenheit sind Judith Kohlenbergers humanistische Werkzeuge – und sie verwendet sie wie kaum eine Zweite.« Anna Schneider
Kraftorte sind in Mode. An ihnen wird deutlich: Ein Ort ist mehr als ein Ort! Es ist nicht egal, wo ich lebe. Ein Ort macht etwas mit mir. Ein Ort kann guttun oder Angst machen. Orte können Geschichte vergegenwärtigen oder Zukunft ausprobieren. An manchen Orten begegne ich mir selbst. Und an manchen Orten begegne ich in besonderer Weise Gott. Wie viele Religionen kennt auch das Christentum „heilige Orte“. Dabei ist gerade die jüdisch-christliche Tradition überzeugt, dass Gott überall ist und damit ortlos. Das spannende Verhältnis von Spiritualität und Raum stellt inspirierende Fragen: Wo verorte ich mich als gläubiger Mensch? Welche Raumvorstellungen prägen ein spirituelles Leben? Wie kann Spiritualität Beziehungs- und Erfahrungsräume eröffnen und konkrete geistliche Orte gestalten? Braucht Glaube überhaupt Orte, wenn Gott doch überall ist und nirgends?
Hier bestellenAlte Ordensfrauen und -männer erzählen von schweren Entscheidungen, von Krisen und Glücksmomenten und von ihrem persönlichen Weg zu innerer Freiheit. In ihren Erfahrungen lassen sich Antworten auf die großen Lebensfragen erahnen.Ruth Mächler berichtet und reflektiert als Soziologin und evangelische Seelsorgerin über ihre Gespräche mit den alten Patres, Brüdern und Schwestern. Was bedeutet Freiheit? Wie findet man zu guten Entscheidungen? Was ist es wert, alles dafür hinzugeben? Was kann tragen im Alter, wenn Gesundheit und Kraft schwinden? – Ein Buch über gelebtes Leben, das mehr Weisheit schenken kann als alle Theorien.
Hier bestellenAuf den Spuren von Franziskus von Assisi: Die nicht-bullierte Regel und ihre Bedeutung
Die Ideen des heiligen Franziskus für eine christliche Lebensweise prägen bis heute die franziskanische Ordensbewegung. Ein zentrales Dokument, das tief in die Intentionen des heiligen Franziskus von Assisi blicken lässt, ist die nicht-bullierte Regel. Im Gegensatz zur späteren bullierten Regel, die mit dem päpstlichen Siegel versehen ist, zeigt diese frühere Version die ursprünglichen Ideen und Zielsetzungen Franziskus unverstellt auf. Durch ihre längere Entstehungszeit bietet sie wertvolle Einblicke in die Frühgeschichte des jungen Franziskanerordens und die spirituellen Grundlagen, auf denen er aufbaute.
In seinem Buch beleuchtet Hans-Josef Klauck die nicht-bullierte Regel und stellt heraus, wie sehr Franziskus bestrebt war, dass seine Brüdergemeinschaft den Fußspuren Jesu folgt. Ausführliche Textvergleiche zeigen auf, wie Franziskus die
Bibel nicht nur gekonnt interpretierte und zitierte, sondern auch gelegentlich bewusst von den biblischen Texten abwich, um seine Ordensbrüder zu einem Leben in der Nachfolge Jesu anzuleiten.
Die Analyse aller 24 Regeln der nicht-bullierten Regel durch Klauck ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Erforschung der franziskanischen Bewegung und bietet eine fundierte Grundlage für ein tieferes Verständnis der frühesten Ordensregeln. Die enthaltenen übersichtlichen Synopsen von Textpassagen der nicht-bullierten Regel und der Heiligen Schrift machen die spirituelle Tiefe und die theologischen Überlegungen Franziskus anschaulich und nachvollziehbar.
Dieses Buch ist eine wertvolle Ressource für Theologen, Historiker und alle, die sich für die Ursprünge und die geistige Entwicklung der franziskanischen Bewegung interessieren.
Ausführliche Analyse aller 24 Regeln der nicht-bullierten Regel des heiligen Franziskus
Zahlreiche vergleichende Gegenüberstellungen von Textpassagen der nicht-bullierten Regel und der Bibel Erscheint anlässlich der großen 800-Jahr-Feiern der franziskanischen Ordensfamilie in den Jahren 2023 bis 2026
Heft 1/2025
Wie kann Theologie helfen, Grundbedürfnisse von Schutzbefohlenen zu achten und Gerechtigkeit nach Machtmissbrauch wiederherzustellen?Die Beiträge in diesem Buch geben Motive an die Hand, warum Zuhören Menschenpflicht ist, warum Ambivalenzen um der Wahrheit willen auszuhalten sind, damit Verletzte Schuld dorthin geben können, wo sie hingehört.Die im Buch angezielte Theologie erkundet Strukturen der Kommunikation – auch für Menschen, die aufgrund der Auseinandersetzungen mit dem Missbrauch nicht (mehr) miteinander reden können oder möchten. Zugrunde liegt die Überzeugung, dass das Gespräch über ein Verbrechen Bewegung ermöglicht. Für einen besseren Umgang mit Macht und ein erneuertes Miteinander, für Gemeinschaftlichkeit und ein Recht auf Integrität, alltäglich und liturgisch. Das Konzept ist angelehnt an die Stufen des Sakraments der Versöhnung: Wahrnehmung – Bekenntnis – Ausgleich.
Hier bestellenAbseits vom Trubel innehalten und Kraft schöpfen: Ideen für die nächste Rom-ReiseLaut, voller Touristen, hektisch – das ist das typische Bild von der Ewigen Stadt. Doch die italienische Hauptstadt hat weit mehr zu bieten als Colosseum, Gelato und Pizza: Menschen, die auf der Suche nach Ruhe und spiritueller Energie sind, zeigt sie sich von einer ganz anderen Seite.Zwei, die Rom auf diese Weise kennen und lieben gelernt haben, sind der Benedektiner Notker Wolf und die evangelische Journalistin Corinna Mühlstedt. Gemeinsam führen sie in diesem besonderen Reiseführer Rom-Begeisterte an die Orte, an denen Suchende Kraft schöpfen können.- Geschichte und Geschichten historischer Stätten in Rom: ein Geschenk für Italienliebhaber- Ein spiritueller Reiseführer für die nächste Rom-Reise abseits der Touristenströme- Ideen für eine Pilgerreise: Ausdrucksstarke Bilder und Impulse für kurze Meditationen- Nicht so berühmte Kirchen, Katakomben und vieles mehr: die Geheimtipps des Autoren-Teams- P
ilger der Hoffnung: Reisebuch als Inspiration für das Heilige Jahr 2025 Facetten der Ewigen Stadt: spirituelle und kraftspendende Orte in RomEs herrscht ein bemerkenswerter Geist in Italiens Haupstadt, da sind sich Autor und Autorin dieses Buches einig. Sie beide haben diese ganz eigene Stimmung Roms auf unterschiedliche Weise kennengelernt, doch Ähnliches erfahren: Wer auf der Suche nach einem Kraftplatz ist, wird hier fündig. Ob bekanntes Wahrzeichen oder verborgenes Kleinod – so verschieden die vorgestellten Plätze sein mögen, so verbindend ist die Kraft, die ihnen innewohnt. „Kraftort Rom“ ist der besondere Reiseführer für alle, die im Zeichen christlicher Spiritualität zu einer ganz individuellen Pilgerfahrt in die Ewige Stadt aufbrechen wollen!
Das Flüchtlingslager Moria ist zum traurigen Symbol für den Umgang der EU mit der sogenannten »Flüchtlingskrise« geworden. Die Kinderpsychologin Katrin Glatz Brubakk hat dort zwischen 2015 und 2023 regelmäßig als Helferin gearbeitet und das Leben der Menschen im Lager dokumentiert. Untermalt mit ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien und einer vierfarbigen Fotostrecke wird erstmals der Alltag der Menschen, die in Moria lebten, sichtbar gemacht. Kurze Einschübe erörtern zusätzlich die Folgen der durchlebten Traumata für die Schutzsuchenden aus psychologischer Sicht. Was macht es mit Menschen, die trauern, wenn um sie herum die meisten anderen ebenfalls trauern? Wie gehen Kinder mit Verlust um? Und welche Rolle spielt Hoffnung? Katrin Glatz Brubakk und ihre Co-Autorin, die norwegische Journalistin Guro Kulset Merakerås, ordnen die erschütternden Beobachtungenin einen politischen und historischen Zusammenhang ein, der einen schonungslosen Einblick in eines der dunkelsten Kapitel d
er europäischen Zeitgeschichte öffnet und dabei vor allem die größten Verlierer in allen Kriegen und Krisen in den Blick nimmt: die Kinder.
Timothy Radcliffe OP ist einer der profiliertesten Theologen der Gegenwart. Das Buch versammelt seine spirituellen und kirchenpolitischen Interventionen im Rahmen der ersten Sitzung der Weltbischofssynode 2023 in Rom. Ergänzt werden die Texte durch einschlägige Beiträge zur Demokratie im Predigerorden. Darin zeigt Radcliffe, was die Gesamtkirche von der über 800 Jahre alten Verfassung der Dominikaner lernen könnte. Eingeführt werden Radcliffes Reflexionen von Kardinal Michael Czerny SJ.
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