Berlin: Zwei Ordensgemeinschaften unter einem Dach

Der Karmel Regina Martyrum und vier Schwestern der „Kongregation der Helferinnen“ leben seit Pfingsten 2026 in einem Gebäude.

©Melanie Kluth

Seit Pfingsten 2026 leben in Berlin zwei Ordensgemeinschaften in einem Haus: der Karmel Regina Martyrum und ein Konvent der Kongregation der Helferinnen. Die Schwestern der Kongregation bewohnen seit dem eine eigene Etage des Klostergebäudes der Karmelitinnen in Berlin Charlottenburg-Nord mit separatem Eingang.

Ergeben hat sich dieser besondere Zusammenschluss dadurch, dass das Haus für die Karmelitinnen zu groß geworden ist und die Schwestern der Kongregation der Helferinnen näher an die Gedenkkirche Maria Regina Martyrum heranziehen wollten, welche direkt neben dem Karmel liegt und der sie sich verbunden fühlen. Mit dem Zusammenzug wollen beide Gemeinschaften den Menschen vor Ort ein Zeichen der Hoffnung sein und Solidarität zeigen. Ungewöhnlich ist dieser Schritt jedoch aufgrund der sehr unterschiedlichen Aufgaben und Tagesabläufe der beiden Ordensgemeinschaften:

© Florian Bolk
©Florian Bolk

Während die Karmelitinnen ein kontemplatives Leben – weitgehend innerhalb des Klosters – führen, gehen die Schwestern der Kongregation der Helferinnen Berufen in der Pastoral, der sozialen Arbeit und der Psychotherapie nach. Beide Gemeinschaften verbindet jedoch, dass sie aus Gebet und Stille heraus ihren Alltag gestalten und die Nöte der Menschen ins Gebet bringen. So wird letztendlich der Ort der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum durch das Miteinander der karmelitanischen und ignatianischen Spiritualität gestärkt und zeigt einmal mehr seine besondere Gabe Menschen zu verbinden und für alle Gläubigen und Suchenden da zu sein.

Hier geht es zur Meldung auf der Webseite der Kongregation der Helferinnen. 

Hier geht es zur Meldung auf der Webseite des Karmel Regina Martyrum in Berlin.

(mit Material von katholisch.de)