Wer ist eigentlich: Stephan Harding?
AnmeldungDas 2. Vatikanische Konzil hat den Ordensleuten die „ständige Rückkehr zu den Quellen jedes christlichen Lebens und zum Geist des Ursprungs der einzelnen Institute“ (PC 2) ans Herz gelegt. Seitdem ist das jeweilige Gründungscharisma wieder mehr in den Blick gerückt: Quellenschriften wurden erforscht, übersetzt und interpretiert, Gründerinnen und Gründer wurden Teil einer intensiven Beschäftigung in Orden und Kongregationen.
Unser neues Format „Unsere Gründerinnen und Gründer“ nimmt in Videokonferenzen wichtige Gestalten des Ordenslebens in den Blick: Wer waren sie? Was war ihr Anliegen? Was haben sie uns heute zu sagen? Nach einem knapp einstündigen Referat ist jeweils ein kurzer Austausch vorgesehen.
Wer ist eigentlich: Stephan Harding?
Der hl. Bernhard von Clairvaux ist auch heute noch bekannt. Er gründete das Kloster in Clairvaux, das zum Vorbild für viele weitere Zisterzienserklöster wurde. Als „organisatorischer Kopf“ der Zisterzienser gilt aber der englische Mönch Stephan Harding (ca. 1060-1134). Die von ihm verfasste „Carta Caritatis“ gilt als die eigentliche Ordensgründung 1119. Dieses bahnbrechende Regelwerk beförderte die rasante Ausbreitung des Ordens in ganz Europa.
Termin und Ort
Termin: Donnerstag, 11.06.2026, 19:30 Uhr bis 20:45 Uhr
Veranstaltungsort: Online
Kurskosten
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich, um die Zugangsdaten zu erhalten.
Anmeldung
Es kann die gesamte Reihe oder auch nur eine Veranstaltung gebucht werden.
Anmeldeschluss: 11.06.2026
AnmeldungReferent/innen
P. Dr. Johannes Müller OCist
Priester seit 1992, Zisterzienser seit 1993 in Langwaden, 2001 Doktorat in monastischer Theologie an S. Anselmo in Rom, 2001 bis zur Auflösung 2017 in Himmerod, zuletzt als Abt. Seitdem in der Oberlausitz mit Diensten in den Frauenklöstern Marienstern und Marienthal und im Bistum Dresden-Meißen.